1. Judoclub Großkrotzenburg nimmt erneut am Kerbumzug Teil

Die Judoka, ihre Eltern und Trainer vor dem Start zum diesjährigen Kerbumzug.

Am vergangenen Samstag, den 07. September 2019, liefen die Judoka des 1. Judoclub Großkrotzenburg erneut beim Großkrotzenburger Kerbumzug mit. Um den Judosport in Großkrotzenburg insgesamt zu repräsentieren, haben sich Trainer der Judoabteilung des TV Großkrotzenburg den JCG-Judoka angeschlossen.

Während die Judoka die traditionsreichen Judoanzüge trugen, stellten die Eltern des Vereins die Vereinskleidung zur Schau. Im Laufe des Umzugs wurden den Zuschauern Eindrücke über die Judoprinzipien in kleinen Demonstrationen dargeboten. Zudem warfen die Judoka fleißig Bonbons in die Menge und verteilten Flyer. Es war für viele Zuschauer ein absoluter Hingucker, wie souverän die JCG-Nachwuchsjudoka ihren Verein und ihre Sportkleidung in die Öffentlichkeit trugen.

Die JCG-Judoka bei der Demonstration von Judotechniken.

Nach der Ankunft auf dem Kerbplatz in Großkrotzenburg ließen die Judorepräsentanten den Nachmittag in geselliger Runde auf der Kerb ausklingen.

Es hat allen Beteiligten wieder großen Spaß gemacht beim diesjährigen Kerbumzug mitzulaufen. Mit unserer Gruppe ist es uns einmal mehr gelungen unseren Sport bestens zu vertreten. Ein Dank geht auch an die Eltern unserer jüngeren Judoka, die uns an diesem Nachmittag wieder einmal tatkräftig unterstützt haben.“, fasste Vereinspräsident Andreas Koch einen durchweg angenehmen Nachmittag mit seinen Schützlingen zusammen.

Vereinsübergreifende Judofreizeit im Jugendzentrum Ronneburg

Am vergangenen Wochenende vom Freitag, den 30. August, bis Sonntag, den 01. September, fand im Jugendzentrum Ronneburg eine vereinsübergreifende Judofreizeit unter Beteiligung des Judoclub Wächtersbach, des TV Gedern, der SG Huttengrund, sowie des 1. Judoclub Großkrotzenburg statt. Hieran nahmen 37 Judoka im Alter von 6 bis 14 Jahren unter der Leitung von einem siebenköpfigen Trainerteam teil.

Ging es am Freitag mit einem gemeinsamen Abendessen und einigen Spielen in der Turnhalle noch relativ entspannt los, stand am Samstag morgen der Frühsport auf der Laufbahn mit 50-Meter-Sprints und ausgiebigem Treppensteigen auf dem Programm, ehe die Judoka das Frühstück erwartete. Im Anschluss daran wurden die Judoka in einer zweistündigen Trainingseinheit gefordert, wobei die Vermittlung von Bewegungsgeschick und Judotechniken im Standkampf im Mittelpunkt standen. Abgerundet wurde die Einheit durch zahlreiche Trainingskämpfe, um die Anwendung des Erlernten zu vertiefen.

Nach dem Mittagessen machten sich alle Judoka gemeinsam auf den Weg zur Ronneburg, um ihre Umgebung näher erkunden zu können. Nach der Rückkehr ins Jugendzentrum begann man den Abend mit einem gemeinsamen Grillen, bevor die Judoka nach Einbruch der Dunkelheit ein Knicklichterparkour auf dem Sportplatz erwartete.

Die Lehrgangsteilnehmer mit dem Trainerteam auf der Ronneburg.

In den Sonntag starteten die Lehrgangsteilnehmer mit einem ausgiebigen Frühstück. Danach stand ein letztes zweistündiges Training an, welches im Bodenkampf seinen Schwerpunkt hatte. Schließlich lies man die Freizeit im gemütlichen Beisammensein mit einem Mittagessen ausklingen, ehe die müden, aber sichtlich zufriedenen Judoka die Heimreise mit ihren Eltern antraten.

Hatten am ersten Abend noch manche der jüngeren Judoka heimweh, so hatten am Sonntag alle den Wunsch nach einer Verlängerung der Judofreizeit. Ich denke daran sieht man, dass wir im ersten Anlauf schon Vieles richtig gemacht haben. Es war nach der Judosafari im letzten Jahr die zweite vereinsübergreifende Veranstaltung, die ein voller Erfolg war. Das zeigt, was möglich ist, wenn viele engagierte Menschen konstruktiv zusammenwirken.“, freute sich Andreas Koch, Präsident des 1. Judo-Club Großkrotzenburg, über eine gelungene vereinsübergreifende Judofreizeit.

1. Judoclub Großkrotzenburg startet erfolgreich in das zweite Halbjahr

Marcel Albert (links) und Wolf Lindner (rechts) beim Open-Air-Turnier.

Am 17. August 2019 begann für das Wettkampfteam des 1. Judoclub Großkrotzenburg die zweite Jahreshälfte mit dem Open-Air-Turnier im südhessischen Pfungstadt.

Der Karlsteiner Marcel Albert konnte sich in der Altersklasse U 11, -33,1 kg, im entscheidenden Kampf um die Silbermedaille durch eine Umdrehtechnik im Bodenkampf mit anschließendem Haltegriff durchsetzen und somit die erste Medaille des 1. JCG im zweiten Halbjahr gewinnen.

Wolf Lindner stellte in der Altersklasse U 13, -40 kg, bereits mit einem Sieg im ersten Kampf die Weichen früh auf Medaillenkurs. Auch er konnte sich im Bodenkampf erfolgreich durchsetzen. In einer sehr spannenden Gewichtsklasse konnte sich Wolf Lindner am Ende des Tages über eine Bronzemedaille freuen.

Marcel und Wolf haben wie gewohnt von Anfang an großen Einsatzwillen gezeigt. Mit etwas mehr Glück bei manchen Kampfrichterentscheidungen, hätten die Platzierungen sogar noch besser ausfallen können. Nichtsdestotrotz war das Turnier mit einer Silber- und einer Bronzemedaille aus meiner Sicht ein sehr gelungener Start in die zweite Jahreshälfte.“, zeigte sich Jugendtrainer Florian Zilch erfreut über die ersten Medaillen nach der Sommerpause.

JCG-Judoka rund um die Ferien aktiv

Auch bei sommerlichen Temperaturen und zur Ferienzeit sind die Judoka des 1. Judoclub Großkrotzenburg sportlich aktiv.

Die JCG-Eltern präsentieren stolz die JCG-Nachwuchsjudoka nach dem Fitnesstraining vor den hessischen Sommerferien.

Bereits vor Beginn der hessischen Sommerferien wurde im Rahmen der letzten zwei Trainingseinheiten freitags geschwitzt für die Strandfigur. Hierzu fanden sich neben den JCG-Nachwuchsjudoka zahlreiche ihrer Eltern in der Trainingshalle ein. Bei einem ausdauernden Fitnessprogramm konnten auf diese Weise die Eltern am eigenen Leib erleben, dass der Sport ihrer Kinder nicht nur anstrengend, sondern ebenfalls mit viel Spaß verbunden sein kann.

In den ersten drei Wochen der Sommerferien waren die Judoka des 1. JCG, neben dem gewohnten Dienstagstraining, donnerstags als Trainingsgäste bei dem befreundeten Judoclub Wächtersbach auf der Matte. Dort konnten sie sich mit gleichaltrigen Judoka austauschen und in Trainingskämpfen messen. Unter der Leitung des ehemaligen Nationalkaderathleten Lars Kauer ließen sich darüber hinaus einige wettkampfspezifische Feinheiten erlernen.

In der Woche vom 05.08-09.08.2019 haben mit Leonie Schütz, Marcel Albert und Florian Zilch drei JCG’ler an der Judo-Sommerschule in Rodgau teilgenommen. Dabei konnten sie zahlreiche neue technische Ideen und Trainingseindrücke in täglich zwei zweistündigen Einheiten sammeln. Geleitet wurden die Lehrgänge von den zwei japanischen Judomeistern Shiro Yamamoto (9. Dan) und Makoto Katada (8. Dan).

Leonie Schütz (links) und Marcel Albert mit Makoto Katada, einem Trainer aus der weltweit bekanntesten Judoschule, dem Kodokan in Tokio.

Ich freue mich, dass es uns dieses Jahr erneut gelungen ist unseren Sportlern zusätzlich zum wohlverdienten Urlaub die ein oder andere schöne Abwechslung zum Ferienalltag zu ermöglichen.“, äußerte sich Sportwart Thomas Albert durchweg positiv über die Aktivitäten des 1. JCG rund um die hessischen Sommerferien.

 

 

Medaillenränge für den 1. Judoclub Großkrotzenburg bei Hessenmeisterschaften

Am vergangenen Wochenende, den 15. und 16. Juni 2019, ging es für das Wettkampfteam des 1. Judoclub Großkrotzenburg, die JCG-TIGERS, nach Neuhof zu den diesjährigen Hessischen Einzelmeisterschaften der Altersklassen U 11 und U13.

Das Wettkampfteam der JCG-TIGERS am Samstag in Neuhof:
Vorne von links nach rechts: Die Nachwuchsjudoka Laura Albert und Ronja Schütz, sowie Leonie Schütz. Hinten: Marcel Albert.

Bereits am Samstag gingen mit Leonie Schütz und Marcel Albert zwei JCG-Judoka in der Altersklasse U 11 an den Start. Dem Karlsteiner Marcel Albert gelang dabei in der mit 21 Teilnehmern stark besetzten Gewichtsklasse -34 Kilogramm der Sprung in die Top 10 auf einen beachtlichen 9. Platz. Die Kahlerin Leonie Schütz erreichte mit couragiertem Auftreten in ihrer Gewichtsklasse -22 Kilogramm die Silbermedaille und wurde somit Vizehessenmeisterin.

Am Sonntag betrat Aimee Schöttelndreier in der Altersklasse U 13, -40 Kilogramm, die Matte für den JCG. Unter den Augen des U 15-Hessenkadertrainers Dominik Riedel konnte sie den entscheidenden Kampf um den dritten Platz drei Sekunden vor Kampfende durch eine Wurftechnik für sich entscheiden und erstmals die Bronzemedaille bei einer Hessenmeisterschaft gewinnen.

Aimee Schöttelndreier (ganz rechts auf dem Podest) bei der Siegerehrung.

Ich freue mich riesig, dass es uns dieses Jahr gelungen ist, Podestplätze bei der Hessenmeisterschaft zu erobern. Das ist umso bemerkenswerter, da alle unsere Starter noch zu den jüngeren Jahrgängen ihrer Altersklassen gehören. Zudem hat Marcel Albert am vergangenen Wochenende stellvertretend für einige JCG-Nachwuchskämpfer das Potenzial angededeutet, dass zukünftig weitere JCG-TIGERS einen Podestplatz auf Landesebene erreichen können.“, freute sich Jugendtrainer Florian Zilch über die ersten Medaillen bei Juniorenhessenmeisterschaften für den JCG seit 13 Jahren.

JCG-Judoka nehmen an Bezirksjugendlehrgang teil

Die Lehrgangsteilnehmer mit dem Bezirkstrainerteam.

Am vergangenen Samstag, den 25. Mai 2019, fand in Nidda ein Technik- und Randorilehrgang des Bezirks Hessen Ost statt.

Hierzu fanden sich 57 Nachwuchsjudoka aus Osthessen auf der Judomatte ein. Darunter waren mit Leonie Schütz, Marcel Albert, Aimee Schöttelndreier, sowie Kira Schöttelndreier vier Judoka der JCG-TIGERS, dem Wettkampfteam des JCG, vertreten.

Der Lehrgang begann unter der Leitung von Sven Grünewald mit einigen Aufwärmspielen, welche koordinative Elemente und Reaktionsvermögen schulten. Daran anknüpfend wurden verschiedene Wurftechniken ausgiebig geübt. Nach einer kleinen Pause folgte das Einstudieren von Techniken im Bodenkampf. Schließlich absolvierten die anwesenden Judoka noch Randoris (der japanische Begriff für einen Trainingskampf), um die erlernten Techniken wettkampfnah erproben zu können. Abgerundet wurde die Trainingseinheit mit einem Abschlussspiel, ehe die begeisterten Judoka den Heimweg antraten.

Für unsere Judoka war der Lehrgang eine schöne und lehrreiche Abwechslung zum Trainingsalltag. Gerade solche Lehrgänge geben den jüngeren Athleten die Gelegenheit Sportler aus anderen Vereinen, sowie neue Trainingsmethoden kennenzulernen. Wir bedanken uns beim neuen Bezirksjugendleiter Julian Jungermann, dessen Heimatverein TV Nidda, sowie dem Trainerteam um Sven Grünewald für die vorbildliche Durchführung des Lehrgangs.“, zog Sportwart Thomas Albert ein positives Fazit aus dem Lehrgang.

JCG-TIGERS überzeugen beim Heinercup

Die JCG-Judoka vor dem Beginn des Heinercups. Von links nach rechts: Josi Augusto, Aimee Schöttelndreier & Kira Schöttelndreier.

Am vergangenen Wochenende, den 18. und 19. Mai 2019, gingen die Judoka des 1. Judoclub Großkrotzenburg beim Heinercup in Darmstadt an den Start.

Bereits am Samstag kämpfte die Altersklasse U 15. Kira Schöttelndreier konnte dabei mit beherztem Einsatz den 7. Platz in der Gewichtsklasse -44 kg erringen. Josi Augusto gelang in ihrer Gewichtsklasse nach aufreibenden Kämpfen der Sprung auf den 5. Platz. Für den Höhepunkt des ersten Tages aus JCG-Sicht sorgte Urs Lindner mit dem Erreichen der Bronzemedaille in der Gewichtsklasse -37 kg, nachdem er die entscheidende Begegnung mit einem Haltegriff gewinnen konnte.

Von links nach rechts: Marcel Albert, Leonie Schütz, Aimee Schöttelndreier, Kira Schöttelndreier, die Nachwuchsjudoka Laura Albert und Ronja Schütz, sowie hinten rechts Trainer Florian Zilch.

Am Sonntag fanden die Kämpfe der Altersklassen U 11 und U 13 statt. In der Altersklasse U 13, -40 kg, konnte sich Aimee Schöttelndreier mit einer Wurftechnik und anschließendem Haltegriff bis ins Halbfinale vorkämpfen und landete schließlich auf dem dritten Podestplatz. In der Altersklasse U 11, -22 kg, gewann Leonie Schütz durch eine Wurftechnik und mit taktischem Geschick die Silbermedaille.

In der mit 30 Startern teilnehmerstärksten Gewichtsklasse des Turniers, der Altersklasse U 11, -31 kg, erreichte Marcel Albert mit zwei Siegen und beherztem Offensivjudo einen beachtlichen 7. Platz. Den Schlusspunkt eines erfolgreichen Wochenendes für die JCG-TIGERS, setzte Wolf Lindner, der nach einer unglücklichen Auftaktniederlage mit seinem vielfältigen Technikrepertoire alle weiteren Begegnungen für sich entscheiden und damit in der Altersklasse U 11, -40 kg, die Bronzemedaille gewinnen konnte.

Der Schlusspunkt eines erfolgreichen Wettkampfwochenendes mit Wolf Lindner (ganz rechts auf dem Podest) bei der Siegerehrung mit der Bronzemedaille um den Hals.

Alle unsere Judoka haben beim Heinercup gezeigt, warum sie den Tiger auf dem Rücken tragen, der symbolisch für das Wettkampfteam des 1. Judoclub Großkrotzenburg steht. Sie haben in jedem Kampf vollen Einsatz gezeigt und starken Konkurrenten alles abverlangt. Wenn bei einem derart großen Turnier sämtliche Teilnehmer zwischen dem zweiten und dem siebten Platz landen, ist das eine eindrucksvolle Teamleistung.“, zeigte sich Jugendtrainer Florian Zilch hochzufrieden mit der Leistung der JCG-Nachwuchsjudoka.

Europatag 2019 in Großkrotzenburg: Wir waren dabei!!!

Am vergangenen Sonntag, den 12. Mai 2019, fand am Römerkastell in Großkrotzenburg der diesjährige Europatag statt.

Der Stand des 1. JCG zu Beginn des Europatages.

In diesem Rahmen war der 1. Judoclub Großkrotzenburg mit einem eigenen Stand vertreten. Dort wurden frisches Popcorn, Brezeln, Softgetränke, sowie eine Europareise für die anwesenden Kinder angeboten. Nach der Abholung eines Passes konnten sich die Kinder auf eine neun Länder umfassende Reise begeben, wobei in jedem Land eine spielerische Herausforderung auf sie wartete. Am Ende einer jeden Reise wartete auf die Rückkehrer am Stand des 1. JCG der Griff in eine mit Spielzeugen prall gefüllte Schatztruhe als Erinnerung an eine abwechslungsreiche Reise.

Unsere Judoka präsentieren die Fallübungen.

Zudem demonstrierten die Nachwuchsjudoka des 1. Judoclub Großkrotzenburg Grundlagen ihres Sports auf den neben dem Stand aufgebauten Matten. Die Erfolge der JCG-TIGERS in den letzten Jahren konnten dabei auf einer Pinnwand bestaunt werden.

Es ist uns dank vieler engagierter Eltern und Judoka gelungen den Europatag mit einem Angebot für Kinder zu bereichern. Wir haben momentan das Glück viele motivierte und hilfsbereite Menschen in unserem Verein zu haben. Dass unsere Gemeinschaft einmal mehr einen sehr guten Eindruck bei den Besuchern hinterlassen hat, zeigte sich bereits einen Tag später, als vier Kinder zum Probetraining kamen.“, lobte Vereinspräsident Andreas Koch das große Engagement der beteiligten Vereinsmitglieder.

1. Judoclub Großkrotzenburg zu Gast in der Mädchenrealschule St. Josef

Die Schülerinnen beim traditionellen Angrüßen und damit dem Startschuss zum Judo-Vormittag.

Im Rahmen des Projekttages der St. Josefschule hat die Jahrgangsstufe 6 sich für einen Schnupperkurs in Sachen Judo entschieden. Schnell erklärte sich Sven Gottwald – Jugendwart des 1. Judo Clubs Großkrotzenburg – bereit, den 45 Schülerinnen einen Einblick in diese Sportart zu geben. Wie praktisch, dass gleich zwei seiner Judoka – Josi und Kira- in der Jahrgangsstufe vertreten sind und ihn dabei tatkräftig unterstützen konnten.

Gleich um 8 Uhr ging es los mit einer kurzen Erklärung zum Judo – denn Hand aufs Herz, wer weiß schon auf Anhieb, dass Judo sich aus zwei Worten zusammensetzt (JU = Sanftheit oder Nachgeben und DO = Weg oder Prinzip) und frei übersetzt so viel bedeutet wie „Siegen durch nachgeben“. Denn es geht im Judo nicht darum, den Partner mit reiner Körperkraft zu bezwingen, sondern vielmehr darum, dessen eigene Kraft und Bewegung für die eigene Technik zu nutzen. Zudem gibt es klare Werte, die Judokas im Training und bei Wettkämpfen einhalten. Neben Höflichkeit, Wertschätzung, Respekt, Bescheidenheit und Ernsthaftigkeit gehören dazu auch Mut, Selbstbeherrschung und Freundschaft.

Die JCG-Trainer beim Vermitteln der Fallübungen.

Nach der Theorie folgten einige intensiven Aufwärmübungen und Spiele, denn auch beim Judo steht der Spaß im Vordergrund.

Anschließend wurde die Turnhalle „judosicher“ gemacht, indem der größte Teil des Raums mit Matten ausgelegt wurde. Denn das erste was ein Judoka lernen sollte, ist sicheres Fallen – genau auch Fallen will gelernt sein. Und so kullerten bald 45 Schülerinnen über die Matten und hatten unerwartet viel Freude daran.

Mit Wurfübungen und ersten Haltegriffen wurde das Programm abgerundet. Schnell wurde dabei deutlich, dass mit gezielten Handgriffen auch größere Gegner zu bezwingen sind oder zumindest abgewehrt werden können. Am Ende waren sich alle einig: Judo macht Spaß und ist auch absolut ein Sport für selbstbewusste Mädchen.

Die Schülerinnen beim spielerischen Versuch einen Haltegriff zu erreichen.